Das Konzertpublikum erlebt zumeist einen Dirigenten, der vor einem geduldigen und gehorsamen Orchester steht und sich mittels fast gymnastischer Verrenkungen, die wie eine geheime Zeichensprache wirken, mit den Musikern verständigt. Eigentlich verbringen Dirigenten aber viel mehr Zeit einfach beim Nachdenken - beim Planen und beim Studieren von Partituren.

Viele Dirigenten schreiben auch Noten - entweder Arrangements der Musik anderer Leute oder selbstverfasste Kompositionen. Dies hilft ihnen wiederum besser zu dirigieren, weil sie aus persönlicher Erfahrung wissen, wie man Klänge mischen kann, um eine gegebene Wirkung zu erzeugen.

Im Laufe der Jahre hat Keith Harris ziemlich viel gedacht und geschrieben. Unten sind einige Beispiele...

einige Kompositionen und Bearbeitungen

Weitere Details: Diamantina Suite (VF 1579), Boccherini Fandango (VF 1468), Reunion russe (VF 1405) - Verlag Vogt und Fritz

Three Miniatures - AMMA

...und Exemplare von Tonträgern

Five Countries; Honeysuckle und Back Home - BDZ Hessen; The Virtuoso Mandolin - Hyperion; Olof Näslund

Keith Harris schreibt nicht nur Musik, sondern auch für Zeitschriften in aller Welt Artikel über Musik und natürlich vornehmlich über die Mandoline.

Darüber hinaus erschien vor wenigen Jahren sein didaktisches Buch
Das Mandolinenspiel. Sehr detailliert und auf eine originelle Art und Weise behandelt es Grundlegendes über Mandolinentechnik - die Leser durchlaufen quasi einen 24-stufigen Kurs im Mandolinenspielen - wie er sie sieht, was mitnichten der gängigen Schulmeinung entspricht. Das Buch teilt die Leserschaft in diejenigen, die es für wunderbar halten - und eben die anderen. Sehr hohe Wertschätzung erfuhr das Buch u.a. von der großen russischen Domrasolistin Tamara Volskaya, die schrieb:

"Wir hatten bisher nichts Vergleichbares. Es ist Pflichtlektüre für jeden Mandolinenspieler, sogar für die Spieler jedweden  Zupfinstrumentes."

(Erschienen beim Trekel-Verlag Hamburg. TB 2009 in deutscher Sprache, TB 2010 in Englisch.)